Freitag, 28. Mai 2010

Eurovision Song Contest 2010

Es steht der alljährliche Eurovision Song Contest - früher unter dem Namen Grand Prix d'Eurovision - in Oslo an. Gute Chancen werden dieses Jahr der deutschen Sängerin Lena Meyer-Landrut eingeräumt, doch ist sie wirklich so gut, wie von den Medien behauptet? Reggaeton vs. RnB sagt nein und stellt zeitgleich die Alternativen vor, die nicht nur besser sind, sondern sicherlich auch Siegchancen haben.
Es geht sicherlich vielen deutsprachigen Leser ähnlich. Man schlägt die Zeitung auf, man liest die Nachrichten auf den Newsportalen und jedes Mal steht dort irgendetwas - wie unwichtig auch immer - über die deutsche Kandidatin Lena; die meisten Nachrichten sind dabei genauso wichtig wie ein in China umgefallener Sack Reis. Doch es gibt Hoffnung: spätestens Montag sollte wieder Normalität einkehren und da die Weltmeisterschaft vor der Tür steht, werden die Medien (Gott sei Dank) dieses Thema wieder aufgreifen.
Update: wie man sich doch irren kann. Reggaeton vs. RnB gratuliert der Niedersächsin Lena zum Sieg und bedankt sich, dass Deutschland nach Ewigkeiten mal wieder gewinnen konnte. Egal wie das Lied nun war, es war ein perfekter Einstieg zur Weltmeisterschaft - so kann es weitergehen.
Trotzdem wollen auch wir uns kurz diesem Thema widmen und aussichtsreiche - wie gute - Kandidaten vorstellen, die auch in das Schema von Reggaeton vs. RnB passen.
Gut dabei ist der französische Beitrag von Jessy Matador: dessen Zouk-Song "Allez, Ola, Ole" passt nicht nur zum Sommer und zur Fußball-WM, er könnte auch für eine Überraschung sorgen.


Auch der moldawische Beitrag klingt sehr vielvesprechend: Run Away ist ein Dance/House-Song vom SunStroke Project & Olia Tira - trotz aller Vorurteile, dass sich die osteuropäischen Staaten die Punkte gegenseitig zuschieben, dieser Beitrag hätte es verdient und hat sicherlich auch gute Chancen.


Ebenfalls nicht schlecht und viel besser als der deutsche Song sind die Beiträge von Portugal und Armenien.